Kontakt

Energie spa­ren in der Küche

Mehrere Generationen einer Familie versammeln sich fröhlich in einer modernen Küche mit Hund am Boden.

Ein mög­lichst um­welt­freund­li­ches und spar­sa­mes Leben ist in aller Munde. Um die­ses Lebenskonzept im ei­ge­nen Zuhause um­zu­set­zen, ist es sinn­voll in dem Raum zu be­gin­nen, der die meis­te Energie im Haushalt ver­braucht – der Küche. Mit der rich­ti­gen Herangehensweise und mo­der­nen Geräten, die en­er­gie­ef­fi­zi­ent ar­bei­ten, lässt sich hier der Strom- und Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent re­du­zie­ren. Das ent­las­tet die Umwelt und schont zudem den Geldbeutel, wenn wir uns jedes Jahr über die ge­stie­ge­nen Strompreise ärgern.


Alles schläft und einer frisst

Es ist all­ge­mein be­kannt, dass vor allem alte Kühlschränke zu den Stromfressern schlecht­hin ge­hö­ren. Sie lau­fen jeden Tag 24 Stunden am Stück und ver­brau­chen dabei eine Menge Strom. Moderne Kühlschränke sind viel spar­sa­mer und ef­fi­zi­en­ter. Mit den neuen No-Frost-Technologien ist sogar das re­gel­mä­ßi­ge Abtauen über­flüs­sig ge­wor­den. Das spielt für den Stromverbrauch eine große Rolle, da ver­eis­te Geräte deut­lich mehr Strom be­nö­ti­gen. Auch in der Küchenplanung soll­te die Hauptfunktion eines Kühlschrankes oder Gefriergerätes be­dacht wer­den. Da sie für das Kühlen zu­stän­dig sind, wird ihre Arbeit un­nö­tig er­schwert, wenn sie neben einem Herd oder einer Heizung ste­hen. Lässt sich die Nachbarschaft zwi­schen einem wär­me­ab­ge­ben­den und einem küh­len­den Gerät nicht ver­hin­dern, iso­lier­te eine Styropordämmung. Auch die Größe spielt eine wich­ti­ge Rolle. Ein zwei Personenhaushalt kühlt mit einem rie­si­gen Kühlschrank, der nicht kom­plett aus­ge­nutzt wird, zu viel un­nö­ti­gen Raum. Die ide­a­le Temperatur im Kühlschrank be­trägt 5° C bis 7° C, im Gefrierschrank -18° C. Jedes wei­te­re Minusgrad ver­braucht bis zu 6 Prozent mehr Strom.


Sparsam ko­chen und sparen

Ein älteres Paar kocht gemeinsam in einer modernen Küche und unterhält sich dabei lachend.

Unterschiedliche Kochfelder haben un­ter­schied­li­che Vorteile, aber vor allem auch un­ter­schied­lich hohe Energiepotentiale. Für alle, die gerne und häu­fig ko­chen, lohnt sich die Investition in einen neuen Herd. Gerade alt­ge­dien­te Elektrokochplatten ver­brau­chen eine Menge Energie, die zu einem gro­ßen Teil un­ge­nutzt ver­puf­fen. Glaskeramik-Kochfelder sind deut­lich spar­sa­mer und an­wen­der­freund­li­cher, da sie schnel­ler heiß wer­den. Bei bei­den Varianten kann von der herr­schen­den Restwärme pro­fi­tiert und der Herd schon Minuten vor dem Ende der Garzeit aus­ge­schal­tet wer­den. Etwas teu­rer, aber grund­sätz­lich auch ef­fi­zi­en­ter sind die Induktionskochfelder. Hier wird mit­tels eines Magnetfeldes nur dort Energie er­zeugt, wo sie auch ge­braucht wird – unter dem Topf- oder Pfannenboden. Gas-Kochfelder haben wie­der­um den Vorteil, dass sie mit Flaschen- oder Erdgas be­trie­ben wer­den und diese Kosten pro Kilowattstunde deut­lich ge­rin­ger sind. Für die Dunstabzugshaube gilt, Abluft ist en­er­gie­spa­ren­der als Umluft. Die neuen Geräte kom­mu­ni­zie­ren sogar mit dem Herd. Sie stel­len die Leistungsstärke pas­sen zum Kochvorgang und den dabei pro­du­zier­ten Kochdünsten ein. Auch beim Backofen gibt es viele Möglichkeiten Energie zu spa­ren. Das Garen per Umluft ist grund­sätz­lich ef­fi­zi­en­ter als per Ober- und Unterhitze. Die Hitze ver­teilt sich hier we­sent­lich bes­ser im ge­sam­ten Backofen und es kön­nen par­al­lel auch meh­re­re Backbleche ge­nutzt wer­den. Meist ist auch das ge­for­der­te Vorheizen nicht wirk­lich not­wen­dig. Einige Backöfen mit Umluft haben zudem einen Nachlauf, kön­nen also schon ein paar Minuten vor dem ei­gent­li­chen Ende der Backzeit wie­der aus­ge­schal­tet wer­den, um Energie zu sparen.


Wassersparend kochen

Energie sparen in der Küche

Bild: Neff

Wasser in einem Topf zu er­hit­zen ist reine Energieverschwendung. Deutliche ef­fi­zi­en­ter geht es mit einem Wasserkocher, da er viel we­ni­ger Energie be­nö­tigt, als die Herdplatte. Das geht au­ßer­dem auch schnel­ler. Auf dem Vormarsch sind auch Wasserhähne, bei denen das ko­chen­de Wasser di­rekt aus der Leitung kommt. Was die Wasserhähne zu ech­ten Multitalenten in der Küche macht, er­klä­ren wir hier. Zudem lohnt sich das Nachrüsten von Armaturen mit einem Wasserspar-Einsatz, der die Durchflussmenge re­gu­lie­ren. Ganz wich­tig ist es dar­auf zu ach­ten, dass es nir­gend­wo tropft. Denn ein trop­fen­der Wasserhahn ver­braucht bis zu 46 Liter Wasser am Tag. Für alle Spülmuffel gibt es noch die gute Nachricht, dass mo­der­ne Spülmaschinen viel spar­sa­mer sind als das Abwaschen per Hand. Eine mo­der­ne Maschine ver­braucht ca. 12 bis 14 Liter Wasser pro Spülgang, wäscht man 12 Gedecke nach einem Familientreffen per Hand, kön­nen es bei durch­lau­fen­dem Wasser schnell bis zu 50 Liter wer­den. Es lohnt sich auch auf die Spülmaschine zu ver­trau­en, denn das Vorspülen per Hand kos­tet un­nö­tig viel Wasser. Außerdem ist die Temperatur ent­schei­dend: Ein Spülgang mit 50° C statt 60° C kos­tet 25 Prozent we­ni­ger Strom.


Klein aber oho

Eine Frau räumt Geschirr in eine Spülmaschine in einer modernen Küche mit Kräutern und Tafel mit „Löwenzahn“-Zeichnung.

Bild: Neff

Viele Kleingeräte in der Küche spa­ren uns oft Zeit und Arbeit. Aber sie soll­ten vor allem en­er­gie­spa­rend sein, damit sie die Stromrechnung nicht über­stra­pa­zie­ren. Mit guten Effizienzklassen er­hält man spar­sa­me Alternativen für den Alltag, die ei­ni­ge Vorteile bie­ten. So ver­braucht ein Toaster beim Aufbacken von Brötchen deut­lich we­ni­ger Energie als der Backofen. Auch, wenn es spie­ßig klingt: Eier las­sen sich im Eierkocher viel spar­sa­mer ko­chen als im Kochtopf. Auch die Mikrowelle ist ein klei­ner Energiespar-Held in der Küche. Viele Speisen las­sen sich hier nicht nur scho­nen­der, son­dern auch mit deut­lich we­ni­ger Energie zu­be­rei­ten als auf dem Herd. Auch die Tasse Milch ist blitz­schnell in der Mikrowelle er­hitzt. Bei einem ein­ge­bau­ten Stand-by-Modus ist üb­ri­gens Vorsicht ge­bo­ten. Viele Geräte ver­brau­chen hier wei­ter Energie, auch wenn es nur wenig ist. Schaltbare Steckdosen kön­nen das verhindern.


Entdecken Sie wei­te­re Blogbeiträge:

Welche Küchenform passt zu Ihnen?

12Jan2026
Vier Personen in einer modernen, hellen Küche; zwei bereiten Essen an der Kochinsel zu, zwei holen Vorräte aus dem Schrank.

Küchenformen im Vergleich: L-Küche, U-Form, Küchenzeile oder Inselküche – entdecken Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile und finden Sie die Küchenform, die perfekt zu Ihrem Raum und Alltag passt.

Warum der Jahresanfang ideal für die Küchenplanung ist

06Jan2026
Ein junges Paar sitzt lachend auf dem Küchenboden, umgeben von Umzugskartons der Marke Greiner, und plant den Einzug.

Neues Jahr, neue Küche? Erfahren Sie, warum der Jahresanfang perfekt für die Küchenplanung ist – inkl. kompakter Checkliste.

Monochrome Küche

18Dez2025
Moderne monochrome Küche mit beige und grauen Tönen, Kücheninsel, drei Stühlen und großen Fenstern.

Monochrome Küchen stehen für zeitlose Eleganz und ruhiges Design. Erfahren Sie, wie Ton-in-Ton-Konzepte moderne Küchen stilvoll und langlebig gestalten.

Küchentrends 2026

13Dez2025
Moderne, minimalistische Küche mit weißer Kochinsel, Holzdetails, eingebauten Öfen, Deko-Vase und großem Olivenbaum.

Entdecken Sie die Küchentrends 2026: Natürliche Farben, smarte Technik, wohnliche Designs von nobilia, Ballerina, Siemens, NEFF, BLANCO & Naber. Lassen Sie sich inspirieren und planen Sie Ihre Traumküche mit den neuesten Ideen der führenden Hersteller!

Küche mit Dachschrägen

18Nov2025
Moderne Küche mit roten Unterschränken, zwei Dachfenstern, Esstisch, Stühlen, Wand-TV, Küchenmaschine und Deko.

Küche mit Dachschrägen clever planen: Tipps zu Stauraum, Licht, Farben und Ergonomie. So wird Ihre Dachschrägenküche funktional und gemütlich.

Zimtschnecken mit Frischkäse-Topping

27Okt2025
Frische Zimtschnecken mit Zuckerguss in einer Glasform, daneben ein Zimtstängel und ein helles Tuch auf hellem Untergrund.

Süß, saftig & voller Zimtduft: So gelingen Ihnen die unwiderstehlichen Zimtschnecken mit Frischkäse-Topping– perfekt für gemütliche Herbsttage!

Zum Seitenanfang